
Sabine
war erst seit zwei Monaten hier in der Stadt, ihre Heimatstadt
lag etwa 300 km entfernt. Sie hatte ihren Freund, vor
dem sie heute nacht geflüchtet war, über einen
Chat im Internet kennengelernt und geglaubt, er sei
die große Liebe. Da hatte sie sich aber offensichtlich
geirrt. Reinhold überlegte hin und her, dann sagte
er sich, wer nicht wagt, der nicht gewinnt... "Soll
ich dir helfen, deine Klamotten bei ihm rauszuholen?
Du kannst gerne ein paar Nächte bei mir bleiben,
bis du weißt, was du tun sollst." Sabine
hatte hier überdies einen Job gefunden, den sie
eigentlich nicht wieder aufgeben wollte und überlegte,
ob sie sich nicht hier in der Nähe eine Wohnung
suchen sollte.
Irgendwann kurz nach Mittag zogen die beiden los und
holten Sabines sämtliche Sachen aus der Wohnung
ihres Ex, während er arbeiten war. Sie hinterließ
ihm einen kurzen Brief, in dem sie schrieb, dass er
nicht nach ihr suchen und auch ihre Eltern und Freunde
nicht anrufen solle, sie hätte sich anders arangiert
und wäre für ihn nicht mehr zu erreichen.
Und so zog Sabine zunächst einmal bei Reinhold
ein. Reinhold war aufgeregt wie ein kleines Kind, als
er ihr im Badezimmer, im Garderobenschrank und im Schlafzimmerschrank
Platz für ihren Kram machte.
Fast fühlte er sich, als würden ihre Sachen
dort hingehören und die ganze Sache sei ein planmäßiger
Einzug. Abends saßen sie bei Pizza und Rotwein
vor dem Fernseher und unterhielten sich über gescheiterte
Beziehungen und die Missverständnisse zwischen
Mann und Frau. Irgendwann lehnte sie sich mit vom Alkohol
schweren Kopf völlig unbefangen an ihn und legte
ihren Kopf auf seine Schulter. Er roch ihr Haar, ihr
dezentes Parfum und spürte ihre Wärme. Vorsichtig
legte Reinhold den Arm um Sabines Schultern und zog
sie eng und beschützend an sich. Sie kuschelte
sich eng an ihn und in seinem Bauch begannen Schmetterlinge
zu fliegen. Reinhold rief sich zur Ordnung, sie suchte
nur Schutz nach einer großen Enttäuschung,
er durfte das jetzt nicht zu persönlich nehmen.
Durch das reichliche Essen und den Wein musste er müde
geworden und im Sitzen eingeschlafen sein. Er wachte
auf, als sich weiche warme Hände an seiner Brustbehaarung
zu schaffen machten. Irritiert öffnete er die Augen.
Sabine hatte sein Sweatshirt hochgeschoben und spielte
mit seinem Brusthaar, streichelte immer wieder sanft
über seine Brustwarzen. Sie war ganz versunken,
und aus Angst, sie könnte aufhören, rührte
er sich zunächst nicht.
Dann drückte sie ihm auf jede Brustwarze einen
Kuss, er liebte es, wenn seine Partnerin das tat. Ihre
Zärtlichkeit tat Wirkung und er spürte, wie
sich in seiner Lendengegend etwas zu regen begann. Plötzlich
schaute sie auf und sah ihn an. "Ich möchte
heute nacht ganz nah bei Dir sein - näher als ich
es jetzt bin. Bitte!" Das durfte doch nicht wahr
sein, da bettelte ihn eine Frau förmlich um Liebkosung
und vielleicht sogar Sex an. Da musste er doch zuschlagen.
Aber er hatte auch ein schlechtes Gewissen, wollte dieses
liebliche Geschöpf nicht in einer schwachen Stunde
ausnutzen. Als er den Mund öffnete, um seine Einwände
zu erheben, verschloss sie ihm mit dem Finger die Lippen
und säuselte ein leises "Scchhh", dann
rückte sie ein Stück höher und ihre Lippen
fanden sich.