
Vorsichtshalber
schaute er sich um, welches sein nächstes Gerät
war und stellte erleichtert fest, daß es ebenfalls
weit weg von den Beiden war. So konnte er sich wieder
voll auf seine Übungen konzentrieren. Aber andererseits
hätte er nichts gegen die Beiden gehabt, wenn er
nur wüßte, ob sie nur mit ihm spielten oder
ob etwas mehr daraus werden könnte. Schließlich
hatte er seit Zarah mit keiner Frau geschlafen und einfach
so mit einer ins Bett hüpfen, wollte er eigentlich
auch nicht.
Bei der nächsten Übung saß Thomas genau
mit dem Rücken zu den Beiden. Aber trotzdem hatte
er sie im Blickfeld, denn bei dieser Übung mußte
er im Spiegel den Bewegungsablauf kontrollieren und
sah wie die beiden auf zwei Steppern waren und Treppen
stiegen. Dabei bewegten sich ihre Pobacken rhythmisch
auf und ab. Erst die linke, dann die rechte. Und die
Pobacken waren richtig schön prall, genauso wie
die Brüste der Frauen, die sich ebenfalls bewegten,
immer auf und ab. Es wurde für Thomas immer schwieriger
zu trainieren. Doch wieder hatte er Glück, denn
auf einmal stiegen die beiden von den Steppgeräten
herunter und verschwanden in ihrer Umkleidekabine. Endlich,
Thomas hatte Ruhe. Jetzt konnte er die letzten beiden
Übungen ohne Störungen zu Ende bringen.
Er machte sich wieder voll an die Arbeit und stemmte
seine Gewichte. Es war eine ewige Wiederholung der gleichen
Bewegungsabläufe, nach deren korrekten Ausführung
sich seine Muskeln stärken und vergrößern
sollten. Er dachte jetzt nur noch daran und wollte sich
nicht ablenken lassen, aber trotzdem schwebte ihm wieder
das Bild vor, wie Gabi ihre Beine spreizte. Fast so,
als würde sie ihn erwarten. Das warme Fleisch und
die sanften Lippen, nachdem er sich fast sehnsüchtig
verzehrte. Thomas Gedanken waren total durcheinander
geraten. Er wußte nicht mehr wieoft er diese letzte
Übung wiederholt hat. Aber es schien ihm viel zuviel
zu sein, denn er hatte kaum noch Kraft den Seilzug nach
unten zu drücken, um damit seine Trizeps zu stärken.
Thomas beschloß sein Training zu beenden. Er nahm
sein Handtuch und ging in die Umkleidekabine. Er zog
seine verschwitzten Klamotten aus und warf sie in seine
Sporttasche. Dann holte er sein zweites Handtuch und
sein Duschgel aus der Tasche, und wollte in die Männerdusche.
Aber sie war abgeschlossen. Da erinnerte sich Thomas,
daß Max es ihm erzählt hat, wegen dem Fenster.
Neben der Männerdusche war nur noch die Frauendusche.
Daran hing sogar ein großes Schild, daß
das Betreten nur auf eigene Gefahr erlaubt war. Gemeint
war sicherlich die Gefahr des Ausrutschens auf dem glatten
Kachelboden, aber von der Gefahr der beiden Frauen,
die er unter der Dusche hörte, wurde nicht gewarnt.
Vorsichtig öffnete er die Türe. Er drehte
sich so hin, daß er die Frauen nicht sehen mußte
und fragte,
"Entschuldigung, meine Damen. Brauchen sie noch
länger? Ich sollte auch kurz unter diese Dusche."
Aber statt einer Antwort hörte er nur ein Kichern.
Aber dann antwortete Kirsten ihm doch,
"Das kommt darauf an. Wenn Du gleich kommst, geht
es wesentlich schneller, als wenn Du wartest. Denn dann
brauchst Du sicherlich viel länger."